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Phosphor-Ylide in der Koordinationssphäre von übergangsmetallen: Eine Bestandsaufnahme

Authors

  • Prof. Dr. Hubert Schmidbaur

    Corresponding author
    1. Anorganisch-chemisches Institut der Technischen Universität München Lichtenbergstraße 4, D-8046 Garching
    • Anorganisch-chemisches Institut der Technischen Universität München Lichtenbergstraße 4, D-8046 Garching
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  • Professor Ernst Otto Fischer zum 65. Geburtstag gewidmet

Abstract

Phosphor-Ylide sind nicht nur wichtige Reagentien der Organischen Chemie, sondern spielen in rasch wachsendem Umfang auch eine bedeutende Rolle als neuartige Komponenten metallorganischer Verbindungen. Diese „Ylid-Komplexe” von Metallen sind entweder nach dem Baukastenprinzip aus „vorgefertigten” Yliden und Koordinationsverbindungen der Metalle durch Addition oder Substitution erhältlich oder entstehen erst in teilweise verwickelten Reaktionen aus Phosphanen, Metallkomplexen und C1-Substraten in der Koordinationssphäre der Metalle. Die Metall-Kohlenstoff-Bindungen der Ylid-Komplexe sind in ihren Eigenschaften durch die direkte Nachbarschaft der Phosphonium-Zentren stark modifiziert und gehören häufig zu den stabilsten M-C-Struktureinheiten. Das Metall kann aus beliebigen Bereichen des Periodensystems stammen, einschließlich der Lanthanoide und Actinoide. Aus präparativen und strukturellen Studien läßt sich allmählich ein überblick über die Möglichkeiten dieses Forschungsgebietes gewinnen.

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