Trithiometaphosphat PS3 - ein Anion mit Phosphor der Koordinationszahl 3

Authors

  • Prof. Dr. Herbert W. Roesky,

    1. Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie (Lehrstuhl für Theoretische Chemie) der Universität Kaiserstraße 12, D-7500 Karlsruhe
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  • Prof. Dr. Reinhart Ahlrichs,

    1. Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie (Lehrstuhl für Theoretische Chemie) der Universität Kaiserstraße 12, D-7500 Karlsruhe
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  • Dipl.-Chem. Stefan Brode

    1. Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie (Lehrstuhl für Theoretische Chemie) der Universität Kaiserstraße 12, D-7500 Karlsruhe
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  • Diese Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Fonds der Chemischen Industrie gefördert. Für die Strukturuntersuchungen danken wir Dr. M. Noltemeyer und Prof. G. M. Sheldrick. Dem Rechenzentrum der Universität Karlsruhe danken wir für ausgezeichneten Service.

  • Professor Fritz Seel zum 70. Geburtstag gewidmet

Abstract

Monomeres Metaphosphat PO-3 und Analoga erregen seit langem das Interesse von Anorganikern und Biochemikern, doch konnte bisher PO-3 im Festkörper nicht nachgewiesen werden. Vieles spricht dafür, daß dies nun mit KCN und H2S und kann als PH4As-Salz isoliert werden. Rechnungen stützen den Vorschlag einer planaren Struktur mit D3h-Symmetrie für das Anion in der Gasphase. Im Festkörper könnte auch eine monomere, pyramidale Struktur vorliegen.

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