Synthese von O-Acetyl-N-(4-biphenylyl)hydroxylamin („N-Acetoxy-4-aminobiphenyl”), einem entscheidenden Metaboliten des carcinogenen 4-Aminobiphenyls, und seine Reaktion mit Desoxyguanosin

Authors


  • Diese Arbeit wurde vom Fonds der Chemischen Industrie, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von der BASF AG gefördert.

Abstract

Die Carcinogenität aromatischer Amine ist seit 1895 bekannt. Welches Schicksal haben diese Verbindungen im Organismus? In vitro ließ sich das aus 4-Aminobiphenyl 1 erzeugte Hydroxylamin-Derivat jetzt erstmals in die kristalline Titelverbindung 2 umwandeln. 2 reagiert mit Desoxyguanosin zu den gleichen „Addukten”, die z. B. auch erhalten werden, wenn man 1 Hunden verabreicht und die DNA anschließend enzymatisch spaltet (Aryl=4-Biphenylyl).

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