Advertisement

Die chromatographische Abtrennung des überschüssigen Enantiomers unter achiralen Bedingungen

Authors


  • Vorgetragen bei der Jahrestagung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, am 9. Sept. 1988 in Erlangen.

Abstract

Aus Mischungen von Enantiomeren im Verhältnis a:b (a ≠ b), wie sie üblicherweise bei enantioselektiven Synthesen entstehen, läßt sich das überschüssige Enantiomer ohne Schwierigkeiten chromatographisch abtrennen. Auf achiraler stationärer Phase und mit achiraler mobiler Phase gelingt dies aber nur dann in praktisch verwertbarem Ausmaß, wenn sich in Lösung sowohl homochirale als auch heterochirale Assoziate bilden. Diese Assoziate sind diastereomer. Deshalb kommt der stationären Phase entscheidende Bedeutung zu. An Aminopropylkieselgel wird zuerst das überschüssige Enantiomer eluiert und erst dann das Racemat.

Ancillary