Konformation und Struktur von Organometallkomplexen im Festkörper: zwei für das Verständnis chemischer Reaktionen wichtige Studien

Authors

  • Soroosh Shambayati,

    1. Department of Chemistry Harvard University Cambridge, MA 02138 (USA)
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  • Dr. William E. Crowe,

    1. Department of Chemistry Massachusetts Institute of Technology Cambridge, MA 02139 (USA)
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  • Prof. Stuart L. Schreiber

    Corresponding author
    1. Department of Chemistry Harvard University Cambridge, MA 02138 (USA)
    • Department of Chemistry Harvard University Cambridge, MA 02138 (USA)
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    • Stuart Lee Schreiber, Jahrgang 1956, wuchs in Virginia auf. Er absolvierte seine „undergraduate”- Studien in den Jahren 1973-1977 an der University of Virginia in Charlottsville. Dort erlebt er auch im Labor von Professor Richard 1 Sundberg zum ersten Ma1 die Faszination der organisch-chemischen Forschung. Die Jahre 1977- 1981 verbrachte er am Chemistry Department der Harvard University, wo er bei den Professoren R. B. Woodward und Yoshito Kishipromovierte. 1981 ging er als Assistanr Professor an die Yale University, 1984 wurde er zum Associate Professor und 1986 zum Full Professor ernannt. 1988 kehrte er als Professor an das Chemistry Department der Harvard University zurück. Zu seinen Forschungsinteressen gehoren die Synthese und Konformationsanatyse komplexer Systeme, darunter auch von Komplexen zwischen biologischen Rezeptoren und SubsIraten.


  • Professor Jack Dunitz gewidmet

Abstract

In dieser Übersicht werden zwei Klassen von Organometallkomplexen unter Benutzung der Cambridge Structural Database (CSD) auf ihre bevorzugten Konformationen hin untersucht. Die Komplexe von Lewis-Säuren mit Carbonylverbindungen zeigen je nach den elektronischen und sterischen Ansprüchen der Carbonylkomponente und der Art der Lewis-Säure eine Vielfalt von Koordinationsgeometrien. Außerdem werden die Festkörper-Konformationen von Acyl-, Nitrosyl-, Acetylen- und Imidoliganden in Komplexen, die π-bindende Liganden enthalten, diskutiert. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse regten die Entwicklung eines Konformationsmodells an, das auf den Konzepten der „π-Bindungshybridisierung” und der Grenzorbitaltheorie beruht. Die Befunde sind für ein Verständnis der Mechanismen und Übergangszustände vieler präparativ wichtiger Reaktionen von Bedeutung. Ein auf genauen Strukturdaten beruhendes tieferes Verständnis der konformativen Eigenschaften von Organometallkomplexen wird wahrscheinlich das Entwerfen und Optimieren von Prozessen fördern, in denen Metalle eine Rolle spielen.

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