Hochreduzierte Metallcarbonyle

Authors

  • Prof. Dr. Wolfgang Beck

    Corresponding author
    1. Institut für Anorganische Chemie der Universität, Meiserstraße 1, W-8000 München 2
    • Institut für Anorganische Chemie der Universität, Meiserstraße 1, W-8000 München 2
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  • Anmerkung bei der Korrektur: Inzwischen ist eine ausführliche Übersicht über „Highly Reduced Metal Carbonyl Anions” erschienen: J. E. Ellis, Adv. Organomet. Chem. 31 (1990) 1.

Abstract

Carbonylmetallate enthalten Metalle mit formal negativen Oxidationszahlen - das ist seit den Tagen Walter Hiebers bekannt. Gleichwohl galt ein Ion wie [Cr(CO)4]4⊖, das Chrom(-IV) enthält, für nicht zugänglich, obwohl es der 18e-Regel gehorcht. Durch die Arbeiten von John E. Ellis et al. (siehe auch S. 196 in diesem Heft) wurde die Palette einkerniger Metallcarbonyle jedoch nicht nur um diesen Farbtupfer bereichert. Mit [M(CO)6]2⊖, M = Ti, Zr, Hf, sowie [M(CO)5]3⊖, M = V, Nb, Ta, wurden weitere Lücken systematisch geschlossen. Die hochreduzierten Metallcarbonyle sind nicht nur bindungstheoretisch sehr interessant, sie lassen sich auch für Synthesen von Mehrkern-Komplexen nutzen.

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