Ultramikroelektroden - eine neue Dimension der Elektrochemie?

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Abstract

Nicht nur quantitative, sondern auch ungewöhnliche qualitative Effekte zieht die drastische Verkleinerung der Elektrodenfläche nach sich. Man spricht von Ultramikroelektroden, wenn in der Zeitskala des Experimentes die an sich schon kleine Diffusionsschicht größer wird als die charakteristische Dimension der Elektrode. Liegt bei Makroelektroden ein planares Diffusionsfeld vor, so hat man bei Mikroelektroden je nach Typ ein (hemi)zylindrisches oder (hemi)sphärisches Diffusionsfeld (siehe Bild). N. S. Lewis et al. ist nun bei der weiteren Miniaturisierung von Mikroelektroden ein Durchbruch gelungen; sie konnten sogenannte Nanoden aus Platten mit Radien bis zu 1 nm herstellen.

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