Synthese und Struktur von Ethinylisocyanid

Authors

  • Michael Krüger Dipl.-Chem.,

    1. Institut für Physikalische Chemie Abteilung Chemische Physik der Universität Ludewig-Meyn-Straße 8, W-2300 Kiel 1
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  • Prof. Dr. Helmut Dreizler,

    Corresponding author
    1. Institut für Physikalische Chemie Abteilung Chemische Physik der Universität Ludewig-Meyn-Straße 8, W-2300 Kiel 1
    • Institut für Physikalische Chemie Abteilung Chemische Physik der Universität Ludewig-Meyn-Straße 8, W-2300 Kiel 1
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  • Dagmar Preugschat Dipl.-Chem.,

    1. Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Freien Universität Fabeckstraße 34–36, W-1000 Berlin 33
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  • Priv.-Doz. Dr. Dieter Lentz

    Corresponding author
    1. Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Freien Universität Fabeckstraße 34–36, W-1000 Berlin 33
    • Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Freien Universität Fabeckstraße 34–36, W-1000 Berlin 33
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  • Diese Arbeit wurde vom Fonds der Chemischen Industrie, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Land Schleswig-Holstein und dem Graduiertenkolleg „Synthese und Strukturaufklärung niedermolekularer Verbindungen” der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin gefördert. Wir danken Prof. Dr. H. Mäder, Dr. W. Stahl und Dr. N. Heineking, Kiel, für viele anregende Diskussionen.

Abstract

Unerwartet stabil ist Ethinylisocyanid 1, die Stammverbindung der bislang unbekannten Alkinylisocyanide. Es ist bei - 196°C mehrere Wochen und bei Raumtemperatur in der Gasphase einige Tage haltbar. Erhalten wurde 1 isomerenrein durch Blitz-Vakuumpyrolyse des Chromkomplexes 2. Die in dieser Arbeit beschriebenen Mikrowellendaten von 1 haben inzwischen bereits seine radioastronomische Identifizierung als Teil eines weiteren interstellaren, stickstoffhaltigen Isomerenpaares (mit HC[TRIPLE BOND]C-CN) aus ungeladenen Molekülen mit gefüllten Elektronenschalen ermöglicht.

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