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Mit nahezu atomarer Auflösung lassen sich inzwischen monomolekulare Langmuir-Filme amphiphiler Moleküle untersuchen. Dies machte die Synchrotronstrahlung als Quelle gut kollimierter Röntgen-Strahlung hoher Intensität möglich. In dieser Übersicht werden die Grundlagen und die Methoden der röntgenographischen Untersuchung von dünnen Filmen besprochen. Bei derartigen Untersuchungen fand man beispielsweise einen sehr starken Einfluß von in der Subphase gelösten Molekülen oder Ionen auf die Kristallinität der monomolekularen Schicht: α-Glycin erhöht die Kristallinität einer Fluorkohlenwasserstoff-Monoschicht, β-Alanin dagegen reduziert sie. Mögliche Erklärungen für die beobachteten Phänomene werden ebenfalls angeboten.