Ab-initio-Untersuchungen zu Struktur und Stabilität von [R3SiAl]4, R = H, Me, tBu

Authors

  • Uwe Schneider Dipl.-Chem.,

    1. Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Universität Kaiserstraße 12, W-7500 Karlsruhe
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  • Prof. Dr. Reinhart Ahlrichs,

    Corresponding author
    1. Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Universität Kaiserstraße 12, W-7500 Karlsruhe
    • Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Universität Kaiserstraße 12, W-7500 Karlsruhe
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  • Dr. Hans Horn,

    1. Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Universität Kaiserstraße 12, W-7500 Karlsruhe
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  • Ansgar Schäfer Dipl.-Chem.

    1. Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Universität Kaiserstraße 12, W-7500 Karlsruhe
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  • Diese Arbeit wurde vom Fonds der Chemischen Industrie gefördert. Wir danken Herrn Prof. Dr. H. Schnöckel für sehr hilfreiche Diskussionen und die Mitteilung unveröffentlichter Ergebnisse.

Abstract

Das zweitgrößte bisher mit ab-initio-Methoden untersuchte Molekül ist die tetramere AlI-Verbindung [tBu3SiAl]4. Die Rechnungen ergaben Strukturparameter, die mit denen verwandter Verbindungen in Einklang sind, und zeigten, daß vor allem wegen der fehlenden π-Rückbindung im Monomer das Tetramer so stabil ist, daß es bei 180°C unzersetzt sublimiert werden kann. Anders als bei H3SiAl und Me3SiAl verkürzt sich bei tBu3SiAl der Si-Al-Abstand bei der Tetramerisierung kaum, was auf eine geringe Abstoßung zwischen den tBu3Si- Gruppen im Tetramer hinweisen könnte. Aufgrund der unpolaren Oberfläche des Tetramers ist ein hohes Maß an Fehlordnung im Kristall zu erwarten – eine mögliche Erklärung für die Schwierigkeiten bei der Strukturaufklärung.

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