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Zwei Einelektronenübergänge führen bei der elektrochemischen Oxidation des Triazens 1, R = (CH3)2N, nacheinander zu einem relativ stabilen Radikalkation 1·+ und einem Dikation 12+. Das Radikalkation zerfällt unter N2-Abspaltung in das bekannte Wursters-Blau-Radikalkation, das Dikation unter Spaltung der N-N-Bindung in das entsprechende Diazonium-Ion. Der Nachweis der primären Oxidationsprodukte der zum Teil cancerogenen, zum Teil aber auch als Chemotherapeutika eingesetzten Triazene gelang durch Cyclovoltammetrie und ESR-Spektro- skopie.