Ein Arsanylidensilan („Arsasilen”) und seine Derivatisierung mit Tellur und Benzophenon

Authors

  • Dr. Matthias Drieß,

    Corresponding author
    1. Anorganisch-chemisches Institut der Universität Im Neuenheimer Feld 270, W-6900 Heidelberg
    • Anorganisch-chemisches Institut der Universität Im Neuenheimer Feld 270, W-6900 Heidelberg
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  • Dr. Hans Pritzkow

    1. Anorganisch-chemisches Institut der Universität Im Neuenheimer Feld 270, W-6900 Heidelberg
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  • Diese Arbeit wurde vom Fonds der Chemischen Industrie und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (SFB 247) gefördert. Der Messer-Gries-heim GmbH. Duisburg, danken wir für Chemikalien. Herrn Prof. Dr. W. Siebert. Heidelberg, für Unterstützung.

Abstract

Überraschend einfach ist die As=Si-Verbindung 1 aus dem lithiierten Arsanylfluorsilan 2 zugänglich. Tellur reagiert mit 1 zu der Dreiringverbindung 3, und mit Benzophenon wird das [2 +2]-Cycloaddukt 4 erhalten. Unter drastischen Bedingungen (160 °C, 10 h) zerfällt 4 in intermediäres Is2Si=O und Arsaalkene, so daß Arsasilene einen neuen Zugang zu Arsaalkenen bieten. Is = 2,4,6-iPr3C6H2.

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