SEARCH

SEARCH BY CITATION

Eher die Ausnahme als die Regel sind ideale Tetraederwinkel in Organoelementverbindungen. Die Abweichungen können beträchtlich sein, wie die Aufweitung des C-C-B-Winkels in Triethylboran auf fast 120° (Strukturbild rechts) zeigt. Dies läßt sich mit einer hyperkonjugativen Wechselwirkung des leeren Bor-p-Orbitals mit den bindenden Orbitalen der α-C-H-Bindungen erklären, was durch ab-initio-Berechnungen und Strukturbestimmungen anderer Verbindungen mit dem Strukturelement Et-X (X = Hauptgruppenelement) gestützt wird.