Kernresonanz-Fourier-Transformations-Spektroskopie (Nobel-Vortrag)

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  • Prof. Dr. Richard R. Ernst

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    1. Laboratorium für Physikalische Chemie der Eidgenössischen Technischen Hochschule, ETH-Zentrum, CH-8092 Zürich (Schweiz)
    • Laboratorium für Physikalische Chemie der Eidgenössischen Technischen Hochschule, ETH-Zentrum, CH-8092 Zürich (Schweiz)

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    • Richard R. Ernst, 1933 in Winterthur in der Schweiz geboren, studierte von 1952 bis zum Diplom 1956 Chemie an der Eidgenössicshen Technischen hochschule Zürich (ETH-Z). Von 1957–1962 fertigte er unter den Professoren Hans Primas und Hans H. Günthard seine Doktorarbeit auf dem Gebiet der NMR-Spektroskopie an. 1963 ging er für fünf Jahre zu Varian nach Palo Alto, Kalifornien, von wo er als Privatdozent für Physikalische Chemie an die ETH-Z zurückkehrte. 1970 wurde er Assistenzprofessor, 1972 Außerordentlicher Professor und 1976 Ordentlicher Professor. Zu seinen vielen Ehrungen gehören die Goldmedaille der Society of Magnetic Resonance in Medicine (1983), der Ampére-Preis (1990), der Wolf-Preis für Chemie (Jerusalem, 1991) und der Nobel-Preis für Chemie 1991. Er ist Mitglied zahlreicher Akademien, darunter der Deutschen Akademie der Naturforschr Leopoldina, und Mitglied der Editorial Boards vieler wissenschaftlicher Zeitschriften. Sein Forschungsgebiet ist die Entwicklung und Anwendung NMR- und ESR-spektroskopischer Methoden.


  • Copyright © The Nobel Foundation 1992. Wir danken der Nobel-Stiftung. Stockholm, für die Genehmigung zum Druck einer deutschen Fassung des Vortrags

Abstract

Das vielseitigste Spektroskopierwerkzeug des Chemikers, Biochemikers und Mediziners ist die NMR-Spektroskopie geworden. Dies ist nicht zuletzt das Verdienst von Richard R. Ernst, der dafür im letzten Jahr auch mit dem Nobel-Preis für Chemie ausgezeichnet wurde. In seinem Nobel-Vortrag schildert er die Entwicklung von den ersten Fourier-Transformations-NMR-Spektren zur zwei-, drei- und vierdimensionalen NMR-Spektroskopie und erläutert unter anderem an dem Cyclopeptid Antamanid, welche Informationen über Konstitution, Konfiguration und Konformation einer Verbindung mit welchen NMR-Techniken erhalten werden können.

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