Die Photochemie stilbenoider Verbindungen und ihre materialwissenschaftlichen Aspekte

Authors

  • Prof. Dr. Herbert Meier

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    1. Institut für Organische Chemie der Universität, J.-J.-Becher-Weg 18-22, W-6500 Mainz
    • Institut für Organische Chemie der Universität, J.-J.-Becher-Weg 18-22, W-6500 Mainz
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    • Herbert Meier, geboren am 29. Juli 1939 in Prag, studierte chemie und Mathematik an der Universität Tübingen und der Freien Universität Berlin und promovierte 1968 bei Eugen Müller in Tübingen. Nach der Habilitation für Organische Chemie und Photochemie (1972) war er Universitätsdozent und ab 1975 Professor in Tübingen. In diese Zeit fällt eine Reihe von Auslandsaufenthalten in USA, England und Rußland. 1982 wechselte er an die Universität Mainz als Nachfolger von L. Horner. Seine Forschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der Herstellung und Verwendung von gespannten Carbo– und Heterocyclen, wobei photolytische und pyrolytische Methoden im Vordergrund stehen. Auch die Materialwissenschaft, insbesondere die Untersuchung photosensitiver Materialen, ist ein wesentlicher Schwerpunkt. Darüber hinaus ist H. Meier Coautor eines Lehrbuchs über spektroskopische Methoden in der Organischen Chemie (der „Hesse, Meier, Zeeh”).


Abstract

Stilbene und Verbindungen, die aus Stilbenbausteinen aufgebaut sind, bilden die stoffliche Grundlage für eine Vielzahl von Forschungsarbeiten im Bereich der Photophysik und Photochemie. Der einfache synthetische Zugang sowie die hohe thermische und chemische Stabilität rücken diese Substanzklasse auch immer mehr in das Blickfeld materialwissenschaftlicher Untersuchungen über optische, elektrische und optoelektronische Eigenschaften. Um der interdisziplinären Bedeutung der Untersuchungen an Stilbenen gerecht zu werden, versucht dieser Beitrag eine Brücke von molekültheoretischen Berechnungen und photophysikalischen Messungen über präparative Anwendungen bis hin zu Materialeffekten und deren technologischen Anwendungsmöglichkeiten zu schlagen.

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