Das bisher iodreichste Polyiodid: Herstellung und Struktur von Fc3I29

Authors

  • Prof. Dr. Karl-Friedrich Tebbe,

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    1. Institut für Anorganische Chemie der Universität Greinstraße 6, D-50939 Köln Telefax: Int. + 221/470–5196
    • Institut für Anorganische Chemie der Universität Greinstraße 6, D-50939 Köln Telefax: Int. + 221/470–5196
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  • Dipl.-Chem. Rita Buchem

    1. Institut für Anorganische Chemie der Universität Greinstraße 6, D-50939 Köln Telefax: Int. + 221/470–5196
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  • Untersuchungen an Polyhalogeniden, 29. Mitteilung. Diese Arbeit wurde im Rahmen des Graduiertenkollegs „Klassifizierung von Phasenumwandlungen kristalliner Stoffe aufgrund struktureller und physikalischer Anomalien” durchgeführt und vom Fonds der Chemischen Industrie unterstützt. — 28. Mitteilung: H. Stegemann, A. Oprea, K. Nagel, K.-F. Tebbe, Z. Anorg. Allg. Chem. 1996, 622, 89.

Abstract

Ketten und Bänder enthält FcI9.67 als Substrukturen, die unter Verwendung bis zu sechsfach koordinierter Iodatome zu einem neuartigen Raumnetz verknüpft werden (siehe unten). In dessen Hohlräume sind die Ferrocenium-Ionen Fc+ eingelagert. Diese Kationen stabilisieren in kristallinen Festkörpern nicht nur bekannte Polyiodid-Ionen, sondern auch FcI9.67, das als dreifach geladenes Nonacosaiodid Fc3I29 beschreibbar und das bisher iodreichste Polyiodid ist.

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