Eine Strategie zur Synthese P-haltiger Makrocyclen: Liganden für ungewöhnliche Koordinationsgeometrien

Authors


  • Diese Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (SFB 624) und dem Fonds der Chemischen Industrie unterstützt. M.N. dankt dem DAAD für finanzielle Unterstützung. Das Fluoreszenzspektrum wurde dankenswerterweise im Arbeitskreis von Prof. J. Beck, Bonn, vermessen.

Abstract

original image

Auf der Kupplung zwischen zwei Alkalimetall-fixierten carbanionischen Zentren I und zwei spezifisch miteinander verknüpften elektrophilen Phosphorzentren II beruht eine neue Strategie zur Synthese von Makrocyclen mit unterschiedlich funktionalisierten Liganden (siehe Schema; Do=Donoratom). Durch zweifache P-C-Knüpfung entsteht zunächst ein makrocyclischer at-Komplex III, der durch Protonierung in das neutrale Ringsystem IV überführt wird. Die Bildung präzedenzloser Koordinationsgeometrien mit CuI- und Ni0-Zentralatomen wird am Beispiel der Kristallstrukturen der Komplexe V demonstriert.

Ancillary