Eine neue Klasse potenzieller aromatischer Verbindungen: die metallzentrierten planaren Kationen [Fe(Sb5)]+ und [Fe(Bi5)]+

Authors


  • Theoretische Untersuchungen von anorganischen Verbindungen, Teil 23. Diese Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und den Fonds der Chemischen Industrie gefördert. Teil 22: D. S. Nemcsok, A. Kovács, V. M. Rayón, G. Frenking, Organometallics2002, 21, 5803.

Abstract

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Die Vorhersage, dass die Kationen [Fe(Sb5)]+ und [Fe(Bi5)]+ im elektronischen Grundzustand planare D5h-Gleichgewichtsgeometrien haben (siehe Schema), gelingt auf der Grundlage gradientenkorrigierter Dichtefunktionalrechnungen. Nach der Analyse der elektronischen Struktur handelt es sich bei den Molekülen um metallzentrierte aromatische Verbindungen mit sechs π-Elektronen, die starke π-Bindungen zwischen den d(π)-Atomorbitalen des Eisenatoms und dem entarteten π-Orbital des Liganden aufweisen (HOMO−3). Die berechneten 57Fe-NMR-chemischen Verschiebungen weisen auf eine ungewöhnlich hohe Entschirmung des Metallkerns hin.

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