Einfach koordinierte Palladiumspezies als Katalysatoren in Kreuzkupplungen

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Abstract

Palladiumvermittelte Kreuzkupplungen sind nützliche metallorganische Transformationen zur Knüpfung von C-C-, C-N-, C-O- und C-S-Bindungen. Obgleich sie bei Laborsynthesen häufig eingesetzt werden, haben sie keine bedeutende industrielle Anwendung gefunden, denn bis vor kurzem waren nur Verfahren für die reaktiven Arylbromide und -iodide bekannt, die teurer und weniger leicht erhältlich sind als die entsprechenden Arylchloride. In den letzten Jahren wurden neue Katalysatoren entwickelt, die auch weniger reaktive und sterisch gehinderte Arylchloride aktivieren. Diese Systeme beruhen auf Palladiumkomplexen mit elektronenreichen und sperrigen Phosphin- oder Carbenliganden. Die erhöhte Reaktivität dieser Systeme wurde dem Vorliegen von ungesättigten und reaktiven [PdL]-Spezies zugeschrieben, die Ar-X bereitwillig unter Bildung von [Pd(Ar)X(L)] oxidativ addieren.

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