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Keywords:

  • Asymmetrische Katalyse;
  • Heterogene Katalyse;
  • Koordinationsverbindungen;
  • Metall-organische Netzwerke;
  • Trägerkatalysatoren

Abstract

Knapper werdende Rohstoffe und ein zunehmender Bedarf an enantiomerenreinen Verbindungen machen die Katalyse und insbesondere die heterogene asymmetrische Katalyse zu einer Schlüsseltechnologie. Von den Anfängen, der Verwendung chiraler Biopolymere wie Seide als Träger für Metallkatalysatoren, zu den modernen Forschungsfeldern hat sich das Gebiet rasant entwickelt. Mesoporöse Träger, nichtkovalente Immobilisierung, metall-organische Katalysatoren, chirale Modifikatoren: viele Gebiete sind im Aufbruch. Dass hierbei von den Katalysatoren mehr geleistet wird, als nur leichte Abtrennung und Wiederverwendung zu ermöglichen, zeigt dieser Aufsatz. So können z. B. bessere Aktivitäten und Selektivitäten als bei der homogenen Katalyse und zudem neuartige, effiziente Reaktionsmechanismen erhalten werden. Besonders spektakulär ist aber der Ausblick auf hochgeordnete metall-organische Katalysatoren, die “rational” entwickelt, synthetisiert und strukturell eindeutig charakterisiert werden können, um maßgeschneiderte Katalysatoren zu erhalten.