Thermische Aktivierung von Methan: Es geht auch ohne Übergangsmetalle

Authors

  • Detlef Schröder Dr.,

    1. Institut für Organische Chemie und Biochemie, Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Flemingovo nám. 2, 16610 Prag 6 (Tschechien), Fax: (+420) 220-183-583
    2. Institut für Chemie, Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Deutschland, Fax: (+49) 303-142-1102
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  • Jana Roithová Dr.

    1. Institut für Organische Chemie und Biochemie, Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Flemingovo nám. 2, 16610 Prag 6 (Tschechien), Fax: (+420) 220-183-583
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  • Diese Arbeit wurde von der Grant Agency of the Academy of Sciences of the Czech Republic (Nr. KJB4040302) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (SFB 546) unterstützt. Wir danken Prof. Pavel Jungwirth für anregende Diskussionen. D.S. dankt Prof. Helmut Schwarz (TU Berlin) für langjährige und großzügige Unterstützung.

Abstract

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Übergangslos: Methan kann in einer thermalen Ion/Molekül-Reaktion durch [MgO]+ aktiviert werden, wobei [MgOH]+ und CH3. als Hauptprodukte sowie Mg+ und CH3OH als Nebenprodukte entstehen. Diese Befunde in Verbindung mit Ab-initio-Rechnungen lassen auf eine H-Abstraktion schließen, die durch eine Metall-Kohlenstoff-Wechselwirkung unterstützt wird (siehe Schema). Die Aktivierung von Kohlenwasserstoffen (ausgenommen Methan) gelingt auch mit [Mg2O2]+.

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