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Anionenkoordination mit Amidliganden

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Abstract

Die Anionenerkennung ist ein aktives Forschungsgebiet der supramolekularen Chemie. Mittlerweile stehen ausreichend viele Strukturdaten zur Verfügung, um die Anionenkoordination formal nach Koordinationszahl und Koordinationsgeometrie einzuteilen, und zwar auf Basis der Wasserstoffbrücken zwischen Wirt (Ligand) und Gast (Anion). In diesem Kurzaufsatz wird nur eine Anionenrezeptorart behandelt, nämlich Amidliganden. Für fünf Anionenformen werden die Strukturdaten nach der Koordinationszahl aufgelistet und Gemeinsamkeiten innerhalb einer gegebenen Anionentopologie ermittelt. Dabei zeigen sich Ähnlichkeiten zwischen der Koordination von Anionen und der von Übergangsmetallionen.

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