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Unkonventionelle gemischtvalente Komplexe des Rutheniums und Osmiums

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Abstract

In den letzten Jahren ist es gelungen, das Repertoire gemischtvalenter Ruthenium- und Osmiumkomplexe über konventionelle Systeme hinaus zu erweitern, indem anspruchsvollere Liganden eingesetzt und vielgestaltigere Koordinationssituationen herbeigeführt wurden. Zu den angewendeten Strategien zählen sowohl die Nutzung mehrzähniger Liganden (die zu mehrkernigen Komplexen und Chelatkomplexen führen) als auch der Einsatz einer oder mehrerer selbst redoxaktiver Komponenten (“nicht-unschuldige” Liganden; Stichwort: Oxidationsstufenambivalenz). Diese Untersuchungen geben tiefere Einblicke in die Abläufe von Elektronentransfers zwischen Metallen und Liganden. Gemischtvalente Materialien können in der molekularen Elektronik und im “molecular computing” Anwendung finden.

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