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Arylcalcium-Verbindungen: Synthesen, Strukturen, physikalische Eigenschaften und chemisches Verhalten

Authors

  • Matthias Westerhausen,

    1. Institut für Anorganische und Analytische Chemie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, August-Bebel-Straße 2, 07743 Jena, Deutschland, Fax: (+49) 3641-948-102
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  • Martin Gärtner,

    1. Institut für Anorganische und Analytische Chemie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, August-Bebel-Straße 2, 07743 Jena, Deutschland, Fax: (+49) 3641-948-102
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  • Reinald Fischer,

    1. Institut für Anorganische und Analytische Chemie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, August-Bebel-Straße 2, 07743 Jena, Deutschland, Fax: (+49) 3641-948-102
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  • Jens Langer

    1. Institut für Anorganische und Analytische Chemie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, August-Bebel-Straße 2, 07743 Jena, Deutschland, Fax: (+49) 3641-948-102
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Abstract

Die Organocalciumchemie steht noch immer am Anfang ihrer Entwicklung. Die Direktsynthese aus Iodarenen und aktiviertem Calciumpulver eröffnet einen einfachen Zugang zu Arylcalciumiodiden in guten Ausbeuten. Der Einfluss des Substitutionsmusters der Phenylgruppe, des Halogens und des Lösungsmittels wird diskutiert. Die Arylcalciumhalogenide zeigen ein Schlenk-Gleichgewicht, das die Isolierung von Diarylcalciumderivaten ermöglicht. Wegen der hohen Reaktivität der Arylcalciumhalogenide müssen während der Herstellung und Handhabung tiefe Temperaturen aufrechterhalten werden. Eine geringere Reaktivität und höhere Beständigkeit können durch sterisches Abschirmen des Calciumatoms erreicht werden, z. B. durch Erhöhung der Koordinationszahl des Metallzentrums oder Substitution des Iodidions durch sperrige Gruppen.

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