Aromatizität von metallorganischen Verbindungen mit Gruppe-14-Elementen: experimentelle Aspekte

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Abstract

Die Aromatizität ist eines der wegweisenden Konzepte in der Chemie, dessen Geschichte sich über fast zwei Jahrhunderte erstreckt, beginnend mit der Entdeckung des “Doppelt-Kohlenwasserstoffs” (bicarburet of hydrogen), heute Benzol genannt, durch Faraday. Die seitherigen Fortschritte auf dem Gebiet der aromatischen Verbindungen sind erheblich, was sich in der Synthese neuartiger Klassen aromatischer Verbindungen widerspiegelt, darunter geladene Spezies, nichtklassische (Möbius-, dreidimensionale, Homo-, Metalla-)Arene und Fullerene. Zugleich wurde die Theorie der Aromatizität stetig weiterentwickelt; die Abgrenzung der Aromatizität erfordert heute eine Abwägung vielfältiger Kriterien: energetischer, struktureller, magnetischer Kriterien usw. Im vorliegenden Aufsatz diskutieren wir den derzeitigen Forschungsstand auf dem Gebiet der aromatischen Verbindungen von schwereren Gruppe-14-Elementen und geben einen Ausblick auf die Zukunft dieses Gebiets.

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