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DNA-Metall-Basenpaare

Authors

  • Guido H. Clever Dr.,

    1. Department für Chemie und Biochemie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Butenandtstraße 5–13, Haus F, 81377 München, Deutschland, Fax: (+49) 89-2180-77756
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  • Corinna Kaul,

    1. Department für Chemie und Biochemie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Butenandtstraße 5–13, Haus F, 81377 München, Deutschland, Fax: (+49) 89-2180-77756
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  • Thomas Carell Prof. Dr.

    1. Department für Chemie und Biochemie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Butenandtstraße 5–13, Haus F, 81377 München, Deutschland, Fax: (+49) 89-2180-77756
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Abstract

Neuere Entwicklungen, die darauf abzielen, DNA als funktionelles Baumaterial für Nanoobjekte zu verwenden, zeigen vielversprechende Ergebnisse. In der Vergangenheit wurden molekulare DNA-Nanoarchitekturen aus unmodifizierten oder bestenfalls endgruppenmodifizierten Oligonucleotiden aufgebaut, sodass derzeit die Entwicklung von funktionalisierten DNA-Strukturen im Rampenlicht der Forschung steht. Eine der neuesten Entwicklungen in diese Richtung ist der Austausch der kanonischen Watson-Crick-Basenpaare durch Metallkomplexe zur Erzeugung von Metall-Basenpaaren, die DNA-Nanostrukturen magnetische oder elektrisch leitende Eigenschaften verleihen könnten. Dieser Kurzaufsatz fasst die Forschung auf diesem Gebiet zusammen, die vor fast 45 Jahren mit der Untersuchung der Interaktion von Metallen mit unmodifizierter DNA begann und nun ihren Höhepunkt in der Synthese künstlicher, ligandenähnlicher Nucleobasen findet, die bereits imstande sind, bis zu zehn Metallionen innerhalb eines einzelnen DNA-Doppelstrangs programmierbar zu koordinieren.

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