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Keywords:

  • Alkanaktivierung;
  • Diamantoide;
  • Käfigverbindungen;
  • Nanodiamanten;
  • Nanomaterialien

Abstract

Marilyn Monroe wusste: “Diamonds are a girl's best friend”, aber auch Chemiker haben Diamanten als attraktive Forschungsobjekte entdeckt. Dabei sind diese Diamanten normalerweise recht klein (hier nanometergroße “Diamantoide”) und stellen durch ihre einzigartigen Strukturen äußerst ungewöhnliche Synthesebausteine dar. Da es seit wenigen Jahren möglich ist, die “niederen” Diamantoide (bis zum Triamantan) in großen Mengen aus Erdöl zu erhalten, und da die Isolierung der “höheren” Diamantoide (ab Tetramantan) aus Rohöl ebenfalls technisch machbar ist, stehen diese somit der Forschung zur Verfügung. Die Diamantoide zeichnen sich gegenüber anderen nanometergroßen Diamanten besonders durch ihre klar definierten Strukturen aus. Durch zielgerichtete Funktionalisierungen mit hohen Ausbeuten lassen sich Derivate für sehr unterschiedliche Anwendungen wie z. B. Polymere, Oberflächenbeschichtungen, Medizin, molekulare Elektronik usw. herstellen.