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Der Weg zu nichtenzymatischen molekularen Netzwerken

Authors


Abstract

Dieser Kurzaufsatz gibt einen Überblick über aktuelle Fortschritte auf dem Gebiet der Konstruktion und der Analyse von chemischen Systemen, die templatgelenkte autokatalytische und kreuzkatalytische Vorgänge als Mittel zum Verknüpfen dynamisch wechselwirkender Moleküle einsetzen. Dabei werden synthetische Netzwerke aus zwei bis neun replizierenden Einheiten erörtert, und es wird gezeigt, dass bei größeren Systemen mehr katalytische Wege beeinflusst werden müssen, um die Gesamttopologie des Netzwerks und die Funktionalität der einzelnen Einheiten oder Unternetzwerke zu beherrschen. Die Zellbiochemie ist ein Beispiel für ein natürliches funktionales molekulares Netzwerk. Synthetische selbstorganisierte Netzwerke können zusätzliche Modelle für komplexere Systeme bereitstellen.

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