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Kombinatorische Übergangsmetallkatalyse: Mischungen einzähniger Liganden zur Kontrolle der Enantio-, Diastereo- und Regioselektivität

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Abstract

Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit einem neuartigen Konzept der kombinatorischen homogenen Übergangsmetallkatalyse, das über die herkömmliche parallelisierte Synthese modularer Liganden hinausgeht. Dieses Konzept beruht auf dem Einsatz von Mischungen einzähniger Liganden La und Lb, die in Gegenwart von Übergangsmetallen (M) neben den beiden Homo-Kombinationen [MLaLa] und [MLbLb] ebenfalls die Hetero-Kombination [MLaLb] bilden. Ist die letztgenannte Hetero-Kombination reaktiver und selektiver als die jeweiligen Homo-Kombinationen, erhält man ein verbessertes Katalysatorsystem, ohne dass dabei neue Liganden synthetisiert werden müssen. Hierbei ist eine Kontrolle der Enantio-, Diastereo- und Regioselektivität möglich.

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