Gas- und Dampfsensoren auf der Basis von Kohlenstoff-Nanoröhren

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Abstract

Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1991 haben Kohlenstoff-Nanoröhren ein riesiges Interesse erfahren. Grund ist ihr enormes Anwendungspotenzial, und Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen arbeiten heute gemeinsam daran, die elektronische Struktur und das Reaktionsverhalten von Kohlenstoff-Nanoröhren aufzuklären. Da ihre elektronische Struktur leicht von wechselwirkenden Molekülen beeinflusst wird, reagieren Kohlenstoff-Nanoröhren extrem empfindlich auf Änderungen in der lokalen chemischen Umgebung. Dies macht sie zu idealen Kandidaten für den Einsatz in chemischen Sensoren, und es wurden bemerkenswerte Fortschritte bezüglich der Empfindlichkeit und chemischen Selektivität gegenüber einer Vielzahl chemischer Spezies erzielt. Trotz der zahlreichen Verbesserungen sind aber noch einige wichtige Probleme zu lösen, bevor Kohlenstoff-Nanoröhren mit den modernsten Feststoff-Sensormaterialien konkurrieren können. Die Entwicklung von Sensoren auf der Basis von Kohlenstoff-Nanoröhren befindet sich zwar noch im Anfangsstadium, aber bei weiteren Fortschritten erscheint ihre Integration in kommerziell tragfähige Sensoren, die sich dann durch eine konkurrenzlose Empfindlichkeit und außerordentlich kleine Abmessungen auszeichnen werden, möglich.

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