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Keywords:

  • Cadmium;
  • Metall-Metall-Wechselwirkungen;
  • Metallocene;
  • Quecksilber;
  • Zink

Abstract

Die Synthese und Charakterisierung von [Zn25-C5Me5)2], einer stabilen Molekülverbindung mit einer Zn-Zn-Bindung und das erste Beispiel einer Dimetallocen-Struktur, öffnete ein neues Kapitel sowohl in der Organometallchemie des Zinks als auch in der Metallocenchemie. Die Existenz dieses Komplexes belegt, dass die [Zn-Zn]2+-Einheit – das leichteste Homologe des wohlbekannten [Hg-Hg]2+-Dikations innerhalb der Gruppe 12 – durch Liganden stabilisiert werden kann. Seit der Bestätigung dieser Struktur hat die Aktivität auf dem Gebiet in den vergangenen drei bis vier Jahren enorm zugenommen. So haben sich zahlreiche theoretische Studien mit den elektronischen, strukturellen und spektroskopischen Eigenschaften dieser und ähnlicher Verbindungen beschäftigt, große Anstrengungen galten auch der Synthese und röntgenkristallographischen Charakterisierung neuer Koordinations- und Organometallverbindungen des Zinks, Cadmiums und Quecksilbers mit direkten Metall-Metall-Bindungen. Dieser Kurzaufsatz gibt einen Überblick über die Aktivitäten auf diesem Gebiet während der vergangenen drei bis vier Jahre.