MRI-Kontrastmittel mit hoher Relaxivität: Komplexchemie im Dienste medizinischer Bildgebung

Authors


Abstract

Um die klinischen Anwendungsmöglichkeiten der Kernspintomographie (MRI) zu verbessern, wird intensiv nach effizienteren Kontrastmitteln gesucht. Dazu müssen die Koordinationschemie von Gadolinium(III) und die Parameter, die seine Wirksamkeit als Protonenrelaxationsagens beeinflussen, berücksichtigt werden. Will man jeden Parameter optimieren, so sind auch Eigenschaften wie Löslichkeit und In-vivo-Toxizität zu beachten, was die Entwicklung sicherer und starker Relaxationsagentien zu einem anspruchsvollen Ziel macht. Dieser Kurzaufsatz stellt die neuesten Fortschritte auf diesem Gebiet vor, wobei ein besonderes Augenmerk auf Gadolinium(III)-Hydroxypyridinon-Chelatkomplexen liegt.

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