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Palladium(II)-katalysierte C-H-Aktivierung/C-C-Kreuzkupplung: Vielseitigkeit und Anwendbarkeit

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Abstract

Katalyse mit Methode: Eine ganze Reihe katalytischer Palladiumsysteme für die C-H-Aktivierung/C-C-Kupplung (siehe Schema) wurde in jüngerer Zeit entwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt ist die PdII-katalysierte Kupplung von C-H-Bindungen mit metallorganischen Reagentien durch PdII/Pd0-Katalysezyklen. Die Vielseitigkeit dieser Katalysemethode wird demonstriert, zudem werden offene Fragen sowie das Entwicklungspotenzial des Gebietes angesprochen.

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In den letzten zehn Jahren wurde die palladiumkatalysierte C-H-Aktivierung/C-C-Kupplung zu einer vielversprechenden katalytischen Umwandlung entwickelt. Allerdings sind die Möglichkeiten auf diesem Gebiet bisher noch nicht so umfangreich wie bei den Kreuzkupplungen, bei denen Aryl- und Alkylhalogenide eingesetzt werden. Dieser Aufsatz stellt vier ausführlich untersuchte Katalysemethoden zur C-C-Bindungsbildung ausgehend von C-H-Bindungen vor: PdII/Pd0-, PdII/PdIV-, Pd0/PdII/PdIV- und Pd0/PdII-Katalyse. Außerdem werden neuere Entwicklungen bei der PdII-katalysierten Kupplung von C-H-Bindungen mit metallorganischen Reagentien durch einen PdII/Pd0-Katalysezyklus vorgestellt. Ungeachtet aller bisherigen Fortschritte verbleibt es eine wichtige Aufgabe, die Vielseitigkeit und Anwendbarkeit dieser Reaktionen auf eine breitere Grundlage zu stellen.

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