Bioorthogonale Chemie – oder: in einem Meer aus Funktionalität nach Selektivität fischen

Authors

  • Ellen M. Sletten,

    1. Department of Chemistry, University of California, Berkeley, CA 94720 (USA)
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  • Carolyn R. Bertozzi Prof.

    1. Departments of Chemistry and Molecular and Cell Biology
    2. Howard Hughes Medical Institute, University of California
    3. The Molecular Foundry, Lawrence Berkeley National Laboratory, Berkeley, CA 94720 (USA), Fax: (+1) 510-643-2628
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Abstract

Biomoleküle in ihrer natürlichen Umgebung zu erforschen, ist wegen der enormen Komplexität zellulärer Systeme eine anspruchsvolle Aufgabe. In den letzten Jahren entwickelte Methoden zur selektiven Modifizierung biologischer Spezies in lebenden Systemen haben neue Einblicke in zelluläre Prozesse gegeben. Grundlage dieser neuen Techniken sind bioorthogonale chemische Reaktionen, deren Komponenten unter physiologischen Bedingungen in Gegenwart zahlreicher Funktionalitäten, wie sie zur Erhaltung des Lebens notwendig sind, schnell und selektiv miteinander reagieren müssen. Hier beschreiben wir die bisher entwickelten bioorthogonalen chemischen Reaktionen und wie sie zum Studium von Biomolekülen eingesetzt werden können.

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