Anwendung von Poly(ethylenglycol) beim Wirkstoff-Transport: Vorteile, Nachteile und Alternativen

Authors

  • Katrin Knop,

    1. Lehrstuhl für Organische und Makromolekulare Chemie (IOMC), Friedrich-Schiller-Universität Jena, Humboldtstraße 10, 07745 Jena (Deutschland), Fax: (+49) 3641-948-202 http://www.schubert-group.com
    2. Dutch Polymer Institute (DPI), PO Box 902, 5600 AX Eindhoven (Niederlande)
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  • Richard Hoogenboom Dr.,

    1. Laboratory of Macromolecular Chemistry and Nanoscience, Eindhoven University of Technology, PO Box 513, 5600 MB Eindhoven (Niederlande)
    2. Dutch Polymer Institute (DPI), PO Box 902, 5600 AX Eindhoven (Niederlande)
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  • Dagmar Fischer Prof.,

    1. Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Deutschland)
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  • Ulrich S. Schubert Prof.

    1. Lehrstuhl für Organische und Makromolekulare Chemie (IOMC), Friedrich-Schiller-Universität Jena, Humboldtstraße 10, 07745 Jena (Deutschland), Fax: (+49) 3641-948-202 http://www.schubert-group.com
    2. Laboratory of Macromolecular Chemistry and Nanoscience, Eindhoven University of Technology, PO Box 513, 5600 MB Eindhoven (Niederlande)
    3. Dutch Polymer Institute (DPI), PO Box 902, 5600 AX Eindhoven (Niederlande)
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Abstract

Im stetig wachsenden Feld der Polymer-basierten Wirkstoff-Transport-Systeme gilt Poly(ethylenglycol) (PEG) als der Goldstandard für Stealth-Polymere. Welche Eigenschaften PEG aufweist, die diese herausragende Stellung rechtfertigen, soll in diesem Aufsatz diskutiert werden. Die ersten PEGylierten Produkte erschienen bereits vor 20 Jahren auf dem Markt. Seither konnten viele Erkenntnisse in klinischen Untersuchungen gewonnen werden, allerdings wurden dabei nicht nur Vorteile festgestellt, sondern auch mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen bei der Anwendung aufgedeckt. Diese möglichen Nachteile, die eine tiefergehende Untersuchung erfordern, können in folgende Kategorien unterteilt werden: Hypersensitivität, Veränderungen der Pharmakokinetik, toxische Nebenprodukte sowie ein Abbauparadoxon, das aus der Etherstruktur resultiert: Einerseits kann das Polymer relativ einfach unter mechanischer Belastung abgebaut werden, andererseits wird jedoch ein biologischer Abbau verhindert, was bei In-vivo-Anwendungen zur Anreicherung im Körper führen kann. Der Aufsatz diskutiert diese möglichen Nachteile und stellt alternative Polymere vor.

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