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Pflanzliche Polyphenole: chemische Eigenschaften, biologische Aktivität und Synthese

Authors

  • Prof. Stéphane Quideau,

    Corresponding author
    1. Université de Bordeaux, Institut des Sciences Moléculaires (CNRS-UMR 5255) und Institut Européen de Chimie et Biologie, 2 rue Robert Escarpit, 33607 Pessac Cedex (Frankreich), Fax: (+33) 5-4000-2215
    • Université de Bordeaux, Institut des Sciences Moléculaires (CNRS-UMR 5255) und Institut Européen de Chimie et Biologie, 2 rue Robert Escarpit, 33607 Pessac Cedex (Frankreich), Fax: (+33) 5-4000-2215
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  • Dr. Denis Deffieux,

    1. Université de Bordeaux, Institut des Sciences Moléculaires (CNRS-UMR 5255) und Institut Européen de Chimie et Biologie, 2 rue Robert Escarpit, 33607 Pessac Cedex (Frankreich), Fax: (+33) 5-4000-2215
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  • Dr. Céline Douat-Casassus,

    1. Université de Bordeaux, Institut des Sciences Moléculaires (CNRS-UMR 5255) und Institut Européen de Chimie et Biologie, 2 rue Robert Escarpit, 33607 Pessac Cedex (Frankreich), Fax: (+33) 5-4000-2215
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  • Dr. Laurent Pouységu

    1. Université de Bordeaux, Institut des Sciences Moléculaires (CNRS-UMR 5255) und Institut Européen de Chimie et Biologie, 2 rue Robert Escarpit, 33607 Pessac Cedex (Frankreich), Fax: (+33) 5-4000-2215
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  • Als Hintergrund für das Titelbild dient eines der Meisterwerke des italienischen Malers Giuseppe Arcimboldo (1527–1593), nämlich das vollständig aus Früchten, Gemüse und Blumen komponierte Portrait des Kaisers Rudolf II. von Habsburg als Vertumnus, der römische Gott der Jahreszeiten, des Pflanzenwachstums, des Gartens und der Obstbäume.

Abstract

Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag! Das ist nach heutigen Maßgaben nötig, um fit und gesund zu bleiben, das wird überall empfohlen und ebenso heftig beworben. Regelmäßig grüner Tee, ab und zu Schokolade sowie der Genuss von ein paar Gläschen Rotwein am Tag sollen zusätzlich lebensverlängernd wirken. Warum? Eine vollständige Antwort darauf kann die Wissenschaft noch nicht geben, aber eine bestimmte Klasse von natürlichen Substanzen, die in Obst und Gemüse vorkommt, gilt allgemein als besonders gesundheitsfördernd: die Polyphenole! Was aber sind diese pflanzlichen Stoffe genau? Welche physikalisch-chemischen Eigenschaften haben sie? Wie entfalten sie ihre biologische Wirkung? Können sie wirklich der Vorbeugung von Krankheiten dienen? Können aus ihnen neue Arzneimittel entwickelt werden? Wie weit ist die organische Synthese, um sie herzustellen? Dieser Aufsatz gibt einige Antwort aus der chemischen Perspektive, fasst den aktuellen Stand der Dinge zusammen und stellt die wichtigsten Fortschritte in der Polyphenolforschung vor.

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