TiO2-Nanoröhren: Synthese und Anwendungen

Authors

  • Poulomi Roy,

    1. Institut für Werkstoffwissenschaften, WW4-LKO, Universität Erlangen-Nürnberg, Martensstraße 7, 91058 Erlangen (Deutschland), Fax: (+49) 9131-852-7582
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  • Steffen Berger,

    1. Institut für Werkstoffwissenschaften, WW4-LKO, Universität Erlangen-Nürnberg, Martensstraße 7, 91058 Erlangen (Deutschland), Fax: (+49) 9131-852-7582
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  • Patrik Schmuki

    Corresponding author
    1. Institut für Werkstoffwissenschaften, WW4-LKO, Universität Erlangen-Nürnberg, Martensstraße 7, 91058 Erlangen (Deutschland), Fax: (+49) 9131-852-7582
    • Institut für Werkstoffwissenschaften, WW4-LKO, Universität Erlangen-Nürnberg, Martensstraße 7, 91058 Erlangen (Deutschland), Fax: (+49) 9131-852-7582
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Abstract

TiO2 ist eine der am besten untersuchten Verbindungen in den Materialwissenschaften und weist einige herausragende Eigenschaften auf, die z. B. für die Photokatalyse, für farbstoffsensibilisierte Solarzellen oder für biomedizinische Funktionseinheiten genutzt werden. 1999 zeigten erste Berichte, dass es möglich ist, hoch geordnete Anordnungen von TiO2-Nanoröhren durch eine einfache, aber optimierte elektrochemische Anodisierung einer Ti-Metallfolie herzustellen. Dies löste intensive Forschungsaktivitäten aus, deren Schwerpunkt auf der Herstellung und der Modifizierung sowie auf den Eigenschaften und Anwendungen dieser eindimensionalen Nanostrukturen lagen. Dieser Aufsatz geht auf all diese Aspekte und die zugrundeliegenden Prinzipien und funktionellen Haupteigenschaften von TiO2 ein und will außerdem versuchen, Entwicklungsperspektiven für das Gebiet aufzuzeigen.

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