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Paralleler In-vivo-Einbau von mehreren nichtkanonischen Aminosäuren in Proteine

Authors

  • Michael G. Hoesl,

    1. Molekulare Biotechnologie, Max-Planck-Institut für Biochemie, Am Klopferspitz 18, 82152 Martinsried (Deutschland), Fax: (+49) 89-8578-3557
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  • Prof. Dr. Nediljko Budisa

    Corresponding author
    1. Molekulare Biotechnologie, Max-Planck-Institut für Biochemie, Am Klopferspitz 18, 82152 Martinsried (Deutschland), Fax: (+49) 89-8578-3557
    2. Arbeitskreis Biokatalyse, Institut für Chemie, Technische Universität Berlin, Franklinstraße 29, 10587 Berlin (Deutschland) http://www.biocat.tu-berlin.de
    • Molekulare Biotechnologie, Max-Planck-Institut für Biochemie, Am Klopferspitz 18, 82152 Martinsried (Deutschland), Fax: (+49) 89-8578-3557
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Abstract

Die Erweiterung des genetischen Standardcodes ermöglicht das Design von rekombinanten Proteinen mit neuen und ungewöhnlichen Eigenschaften. Üblicherweise enthalten solche Proteine nur eine Art nichtkanonischer Aminosäure in ihrer Sequenz, kürzlich konnte jedoch zum ersten Mal gezeigt werden, dass es mit suppressionsbasierten Methoden möglich ist, zwei chemisch unterschiedliche nichtkanonische Aminosäuren in ein und dasselbe Protein einzubauen, indem man die Suppression verschiedener Stoppcodons und Nicht-Triplett-Codons (z. B. Quadrupletts) miteinander kombiniert. Die Fähigkeit, den genetischen Code gleichzeitig mit mehreren nichtkanonischen Aminosäuren zu erweitern, wird die Möglichkeiten zur Herstellung multifunktionalisierter Proteine stark erweitern.

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