Ein stabiler molekularer Ausschnitt aus seltenen Eisen(II)-Mineralen: der quadratisch-planare High-Spin-d6-FeIIO4-Chromophor

Authors


  • Wir danken Dr. R. Hochleitner (Mineralogische Staatssammlung München) für die Eudialyt-Photographie, Dr. E. Bedbur (Geologisches und Mineralogisches Museum der Universität Kiel) für die Gillespit-Photographie und W. Bauer für SQUID-Messungen.

Abstract

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Ungewöhnliche Kombination: Der rote Chromophor des Silicatminerals Gillespit (BaFeSi4O10, im linken Bild auf Sanbornit, BaSi2O5) und des Bis(meso-oxolandiolato)ferrat(II)-Anions in dessen Lithiumsalz (rechtes Bild) ist das quadratisch-planare High-Spin-d6-Eisen(II)-Zentrum. Die ungewöhnliche Kombination von Struktur und Spin des FeO4-Fragments ist nicht durch eine starre Umgebung des Zentralmetalls erzwungen; vielmehr liegt ein intrinsisch stabiles Baumotiv vor.

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