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Mikrowellen-unterstützte Synthese von kolloidalen anorganischen Nanokristallen

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Abstract

Kolloidale anorganische Nanokristalle bestechen durch chemische Eigenschaften, die im Synthesestadium flexibel über Größe, Form und passend zugeschnittene Zusammensetzungen einstellbar sind, und eine Einsetzbarkeit in einem weiten Bereich technischer Anwendungen, angefangen mit der Optoelektronik, über die Energieumwandlung/ -erzeugung und Katalyse bis hin zur Biomedizin. Der Einsatz von Mikrowellenbestrahlung als nicht klassische Energiequelle hat bei der Nanokristallsynthese (die im Allgemeinen eine komplexe und zeitaufwändige Verarbeitung von molekularen Vorstufen in Gegenwart von Lösungsmitteln, Liganden und/oder Tensiden bei erhöhten Temperaturen umfasst) an Popularität gewonnen. Ebenso wie bei der mittlerweile weit verbreiteten Anwendung in der organischen Chemie ist die Effizienz des schnellen Aufheizens mit Mikrowellen bei Verringerung der Gesamtprozesssdauer einer der Hauptvorteile dieser Technik. Dieser Aufsatz beschreibt Mikrowellen-unterstützte Vorgehensweisen, die zur Synthese von kolloidalen anorganischen Nanokristallen entwickelt wurden, und untersucht kritisch die jeweilige Rolle, die der Mikrowellenstrahlung bei der Bildung dieser Nanomaterialien zugeschrieben wird.

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