Ein einfaches Rezept für raffinierte Cocktails: organokatalysierte Eintopf-Reaktionen – Konzept, Nomenklatur und Ausblick

Authors

  • Dr. Łukasz Albrecht,

    1. Center for Catalysis, Department of Chemistry, Aarhus University, Langelandsgade 140, DK-8000 Aarhus C (Dänemark)
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  • Hao Jiang,

    1. Center for Catalysis, Department of Chemistry, Aarhus University, Langelandsgade 140, DK-8000 Aarhus C (Dänemark)
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  • Prof. Dr. Karl Anker Jørgensen

    Corresponding author
    1. Center for Catalysis, Department of Chemistry, Aarhus University, Langelandsgade 140, DK-8000 Aarhus C (Dänemark)
    • Center for Catalysis, Department of Chemistry, Aarhus University, Langelandsgade 140, DK-8000 Aarhus C (Dänemark)
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Abstract

Die asymmetrische Organokatalyse konnte erfolgreich in vielen mehrstufigen Eintopf-Sequenzen eingebunden werden und stellt so einen einfachen, hoch stereoselektiven Zugang zu strukturell komplexen Zielmolekülen dar. Der Schlüssel zu diesem Erfolg liegt in der Eigenschaft organokatalysierter Reaktionen, auch in Gegenwart großer Mengen unbeteiligter Reagentien effizient zu verlaufen. Da der Organokatalysator in substöchiometrischen Mengen vorliegt und es sich um ein organisches Molekül handelt, kann man erwarten, dass er sich in nachfolgenden Reaktionen ebenfalls als passiver Zuschauer verhält. In diesem Kurzaufsatz wird ein einfach anzuwendendes Klassifizierungs- und Nomenklatursystem vorgestellt, das die systematische und aussagekräftige Beschreibung von Eintopf-Reaktionen ermöglicht, und ausgewählte Beiträge aus dem Feld der organokatalysierten Eintopf-Reaktionen werden gemäß diesem System besprochen. Zum Schluss wird ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben.

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