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Alfred Werners Koordinationschemie: neue Erkenntnisse aus alten Proben

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  • K.H.E. dankt dem Schweizerischen Nationalfonds und dem Staatssekretariat für Bildung und Forschung und H.B. der Universität Zürich für finanzielle Unterstützung. Wir sind der Universitätsleitung der Universität Zürich für die Erlaubnis zur Probenentnahme aus der Werner-Sammlung dankbar. Wir danken Rainer Konrad, Peter Ramberg und Bart Kahr für die anregenden Diskussionen zum Thema und Klaus Marquardt und Dr. Urs Ziegler (Zentrum für Mikroskopie und Bildanalyse der Universität Zürich) für die Fotografien der “Werner-Kristalle”.

Abstract

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Alfred Werners Originalproben bieten auch heute noch Überraschungen: [Co(en)2(NO2)2]Br, um 1900 von Werners Doktorandin Edith Humphrey synthetisiert, kristallisiert nicht wie bisher gedacht als Konglomerat, sondern bildet lamellare Zwillingskristalle aus beiden Enantiomeren. Zusammen mit ähnlichen Befunden von weiteren Proben aus der Werner-Sammlung wirft dies ein neues Licht auf die These, dass Werner seine Koordinationstheorie viel früher hätte beweisen können.

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