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Leitstruktur-orientierte Synthese: eine Alternative für die Synthesechemie

Authors


  • Wir danken den Professoren Adam Nelson (Leeds), Tim Gallagher (Bristol), Tim Donohoe (Oxford), Rob Stockman (Nottingham), Steve Caddick (UCL), Hon-Wai Lam (Edinburgh) und Matt Gaunt (Cambridge) für hilfreiche Diskussionen sowie Stephen Pickett, Chris Luscombe, Simon MacDonald, Darren Green, Andrew Brewster und Mythily Vimal (alle GSK) für ihre Beiträge.

Abstract

Zur Herstellung von niedermolekularen Verbindungen für Wirkstoff-Forschungsprogramme bleibt die pharmazeutische Industrie ausschließlich auf Methoden der Synthesechemie angewiesen. Die Bedeutung der physikochemischen Eigenschaften dieser Verbindungen für die Ermittlung ihres Erfolgs in der Wirkstoffentwicklung ist inzwischen gut bekannt, aber die hier vorgestellten Daten lassen darauf schließen, dass viele Synthesemethoden ungewollt prädisponiert sind, Verbindungen mit schlechteren wirkstoffähnlichen Eigenschaften zu bilden. Diese Tendenz kann Auswirkungen auf die ersten Phasen der Treffer- und Leitstruktursuche in der Wirkstoff-Forschung haben, wenn eine größere Zahl von Verbindungen durch Array-Verfahren hergestellt wird. Wir beschreiben hier erstmals das Konzept der Leitstruktur-orientierten Synthese und die Möglichkeit, durch ihre Anwendung das Spektrum und die Qualität von Verbindungen für die Entwicklung neuer Medikamente zu erhöhen.

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