SEARCH

SEARCH BY CITATION

Keywords:

  • Curcumin;
  • Genexpression;
  • Krebs;
  • Neuroprotektion;
  • Totalsynthese

Abstract

Curcuma (Gelbwurzel) wird traditionell als Würzmittel für Lebensmittel eingesetzt. Curcumin ist ein wichtiger Bestandteil des Currypulvers und verleiht dem Pulver seine charakteristische Farbe. Aufgrund seiner intensiven gelben Farbe wird Curcuma bzw. Curcumin (Zusatzstoff E100) auch zum Färben von Lebensmitteln (z. B. Senf) verwendet. Curcuma enthält die Curcuminoide Curcumin, Demethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin. In jüngster Zeit werden vermehrt gesundheitsfördernde Eigenschaften (Neuroprotektion, Chemo- bzw. Krebsprävention) von Curcuminoiden diskutiert. Curcuminoide induzieren im Organismus endogene antioxidative Schutzsysteme und wirken entzündungshemmend. Curcuminoide beeinflussen die Genexpression sowie epigenetische Regulationsmechanismen. Synthetische Curcumin-Analoga zeigen zum Teil biologische Wirkungen. Dieser Aufsatz beschreibt die Entwicklung von Curcuma vom “traditionellen” Würz- und Färbemittel zum “modernen” biologischen Regulator.