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Keywords:

  • Gold;
  • Reaktionsmechanismen;
  • Reaktive Zwischenstufen;
  • Röntgenbeugung;
  • Strukturaufklärung

In dieser Zuschrift wurde eine irreführende Interpretation der mit niedriger Auflösung erhaltenen ESI-MS-Daten geliefert. Die Textpassage auf Seite 11 650 um Abbildung 1 herum sollte daher ersetzt werden durch:

“An ESI-MS analysis at low resolution (in the positive mode) for a 1:1 mixture of benzamide 1 and AuCl3 in CD3CN at room temperature (immediately after mixing) showed intensive peaks at m/z 548 and 550 (Figure 1), which may be attributed to the divinylgold species 9 and its 37Cl derivative, respectively.

Figure 1. Divinylgold species 9 suggested but not confirmed by low resolution ESI-MS.

In the negative ESI-MS mode at low resolution, the cluster peaks observed at m/z 460 and 462 were attributed to A (C10H8AuCl3NO, exact mass 459.93) and its 37Cl derivative. Both data sets also suggested the formation of the mono- and divinylgold species.”

In den Hintergrundinformationen, Seite 17, müssen in den Strukturvorschlägen für die Signale bei m/z 461 und 463 (unteres Spektrum) Wasserstoffatome statt der Deuteriumatome erscheinen. Aufgrund der Tatsache, dass der Bezugspeak für AuCl4 (m/z 336.8) bei m/z 337.9 beobachtet wurde, sind ferner die m/z-Werte 461 und 463 durch 460 bzw. 462 zu ersetzen; analog ist der Peak bei m/z 502.0 für A(CH3CN) als m/z 501.0 zu werten. Außerdem sollte die Zuordnung von Au-1 zu dem Signal bei m/z 520 gegen “unknown structure” ausgetauscht werden.

Die ESI-MS-Daten wurden von Proben in CD3CN aufgenommen, wie sie auch für die NMR-Analyse verwendet wurden. Die ESI-MS-Analysen erfolgten binnen 10 min nach der Probenbereitung. Vor der Injektion wurde der Sprühkopf allerdings gründlich mit CH3CN gespült, sodass ein Vermischen der Proben mit CH3CN-Rückständen nicht ausgeschlossen werden kann. Fehler der Zahlenwerte in den ESI-MS-Analysen (wie für den Bezugspeak für AuCl4 vermerkt) sind auf die niedrige Auflösung und eine fehlerhafte Kalibrierung zurückzuführen.