Wir danken M. Wolff und B. Cordes für technische Unterstützung sowie E. Gourni für die Hilfe bei den Zellbindungsassays. Diese Arbeit wurde unterstützt vom Center of Integrated Protein Science Munich (CIPSM). Wir danken für finanzielle Unterstützung durch die DFG (SFB 824, Projekt B5). Die Abbildung des HI-Virus in der Grafik des Inhaltsverzeichnisses stammt von den US National Institutes of Health (Genehmigung PD-USGov-HHS-NIH)
Zuschrift
Erhöhte CXCR4-Affinität und Anti-HIV-Aktivität eines Peptoids durch Konformationsfixierung†
Article first published online: 3 JUL 2012
DOI: 10.1002/ange.201202090
Copyright © 2012 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
Additional Information
How to Cite
Demmer, O., Frank, A. O., Hagn, F., Schottelius, M., Marinelli, L., Cosconati, S., Brack-Werner, R., Kremb, S., Wester, H.-J. and Kessler, H. (2012), Erhöhte CXCR4-Affinität und Anti-HIV-Aktivität eines Peptoids durch Konformationsfixierung. Angew. Chem., 124: 8234–8237. doi: 10.1002/ange.201202090
- †
Publication History
- Issue published online: 31 JUL 2012
- Article first published online: 3 JUL 2012
- Manuscript Revised: 2 MAY 2012
- Manuscript Received: 16 MAR 2012
Funded by
- DFG
Keywords:
- Biologische Aktivität;
- Medizinische Chemie;
- Peptide;
- Peptidmimetika;
- Wirkstoff-Design

Es kann nur eine geben: Durch den Einsatz eines Peptoidmotivs wurde ein konformativ homogenes Peptid mit 100-fach erhöhter Affinität für den Chemokinrezeptor CXCR4 im pikomolaren Bereich erhalten. Dabei wurde die Argininseitenkette eines cyclischen Pentapeptids von Fujii et al. am benachbarten N-Atom angebracht, wodurch dessen Konformationsfreiheit eingeschränkt wurde. Seine Fähigkeit, HIV-1-Infektionen zu unterdrücken, wurde demonstriert.

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