Elementares Fluor F2 in der Natur – In-situ-Nachweis und Quantifizierung durch NMR-Spektroskopie

Authors


  • Der Deutschen Forschungsgemeinschaft danken J.S.a.d.G. für das Emmy-Noether- und F.K. für das Heisenberg-Stipendium. Wir sind weiterhin zu großem Dank verpflichtet: der Dr.-Ing. Leonhard-Lorenz-Stiftung für finanzielle Unterstützung des Projekts, Solvay Fluor für Spenden an F2, Schott AG für CaF2-Einkristalle, Prof. H. G. Dill (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover) und B. Weber (Weiden, Oberpfalz) für Literatur und Hilfe, den Stinkspat bei Wölsendorf zu finden, E. Hartl (Freyung, Niederbayern) für erste Stinkspat-Spenden von der Grube Maria, E. Schmidt (Geologie, LMU München) für geologische Karten und Geologenhämmer, P. Woidy und S. A. Baer (Chemie, TU München) für ihre Hilfe beim Graben, U. Madan-Singh (Chemie, TU München) für ihren Einsatz beim Beschaffen der älteren Literatur, Prof. Dr. H. A. Gilg (Geologie, TU München) für hilfreiche Diskussionen, Dr. C. Lierse von Gostomski und G. Grünewald (Radiochemie, TU München) für die Messung der γ-Spektren, Dr. T. Hirata (Nippon Shokubai Co. (Japan)) und A. Monassier (Chemie, TU München) für die Übersetzung japanischer bzw. französischer Manuskripte.

Abstract

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Das reaktivste chemische Element ist F2. Daher nahm man an, dass es keine natürlichen Vorkommen von F2 gibt. Mithilfe von NMR-Spektroskopie wird erstmals in situ und somit zweifelsfrei belegt, dass Fluor elementar als F2 in der Natur vorkommt. Es ist eingeschlossen im „Antozonit“ (rechts im Bild), einer Varietät des Flussspats (CaF2, links im Bild).

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