C-4-Modifikation von Sialosiden verstärkt die Bindung an Siglec-2 (CD22) – auf dem Weg zu potenten Siglec-Inhibitoren für eine Immunglykotherapie

Authors


  • Wir danken für finanzielle Unterstützung durch die Volkswagenstiftung (S.K.), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (S.K.), die Tönjes-Vagt-Stiftung (S.K.) und den Australian Research Council (T.H., M.v.I.). S.K. dankt für das Sir Allan Sewell Fellowship, das von der Griffith University vergeben wird. Wir danken Mary Murphy (Reichert, Inc., Depew, USA) für die SPR-Analyse.

Abstract

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Neue Sialinsäurederivate wurden gleichzeitig an den Positionen C-4 und C-9 von Neu5Aα2Me modifiziert. Dabei wurde eine Leitsubstanz identifiziert, die sub-μM Affinitäten zu Siglec-2 aufweist und so einen Weg für die Immunglykotherapie von Autoimmunerkrankungen und B-Zell-vermittelten Non-Hodgkin-Lymphomen ebnen könnte. Das Bild zeigt das Homologiemodell der Bindungsstelle von Siglec-2 mit gebundener Leitsubstanz 9-Biphenylcarboxamido-4-m-nitrophenylcarboxamido-Neu5AcαMe.

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