Den entatischen Zustand im Griff – ein Duo von Kupfer-Komplexen

Authors


  • Wir danken der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG FOR 1405), dem Fonds der Chemischen Industrie (FCI Für S.H.-P.), der Evonik-Stiftung (R.H.) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF 05K12GU1 für A.W. und der MoSGrid-Initiative 01IG09006) für finanzielle Unterstützung, den Mitarbeitern am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY Photon Science) und an der Diamond Light Source (Großbritannien) für die Unterstützung bei der XAS-Datensammlung, P. Höfer (MPI Mülheim) für Square-Wave-Voltammetriemessungen sowie dem Paderborn Cluster for Parallel Computing (PC2 Paderborn) und dem Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der Technische Universität Dresden für die Rechenzeit.

Abstract

Die Struktur von zwei Typen von Guanidin-Chinolin-Kupfer-Komplexen wurde mittels Einkristallröntgenstrukturanalyse, K-Kanten-Röntgenabsorptionsspektroskopie (XAS), Resonanz-Raman- und UV/Vis-Spektroskopie, Cyclovoltammetrie und Dichtefunktionaltheorie (DFT) untersucht. Unabhängig vom Oxidationszustand weisen beide Strukturen sowohl im Festkörper als auch in Lösung nahezu die gleiche Struktur auf und können durch einen reversiblen Elektronentransfer bei 0.33 V ineinander überführt werden. Durch eine resonante Anregung der beiden entatischen Kupferkomplexe kann der Übergangszustand des Elektronentransfers über die Schwingungsmoden, die entweder den Metall-Ligand-Charge-Transfer-Zustand (MLCT) oder den Ligand-Metall-Charge-Transfer-Zustand (LMCT) verbinden, untersucht werden.

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