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Chemie der Cyborgs – zur Verknüpfung technischer Systeme mit Lebewesen

Authors

  • Dr. Stefan Giselbrecht,

    1. Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Biologische Grenzflächen (IBG-1), Hermann-von-Helmholtz-Platz, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen (Deutschland)
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  • Dr. Bastian E. Rapp,

    1. Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Mikrostrukturtechnologie (IMT), Hermann-von-Helmholtz-Platz, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen (Deutschland)
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  • Prof. Dr. Christof M. Niemeyer

    Corresponding author
    1. Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Biologische Grenzflächen (IBG-1), Hermann-von-Helmholtz-Platz, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen (Deutschland)
    • Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Biologische Grenzflächen (IBG-1), Hermann-von-Helmholtz-Platz, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen (Deutschland)

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Abstract

Die Bezeichnung “Cyborg” ist ein Akronym für einen kybernetischen Organismus, der eine Chimäre aus einem lebenden Organismus und einer Maschine beschreibt. Infolge der zahlreichen Anwendungen intrakorporaler medizinischer Systeme sind Cyborgs nicht mehr nur Gegenstand der Science-Fiction, sondern technisch gesehen tatsächlich bereits ein Teil unserer Gesellschaft. In diesem Aufsatz fassen wir die Entwicklungen bei modernen Prothesen und Schnittstellen zwischen Gehirn und Maschine (brain–machine interface; BMI) zusammen und diskutieren die jüngsten Entwicklungen bei implantierbaren Systemen mit einem Fokus auf integrierter biokompatibler Elektronik und Mikrofluidik, die für die Kommunikation und Kontrolle von Organismen benutzt werden. Wir beschreiben neueste Beispiele von Tier-Cyborgs und deren Relevanz für die biomedizinische Grundlagen- und Anwendungsforschung sowie für die Bioethik in diesem neuen und aufregenden Bereich an der Schnittstelle zwischen Chemie, Biomedizin und den Ingenieurwissenschaften.

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